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EuroMillionen in Europa 

Im Gegensatz zu den traditionellen, landesspezifischen Lotterien war EuroMillionen, bzw. EuroMillions, von  Anfang an als Mehrländer-Lotto ausgelegt. Am 13. Februar 2004 fand die erste Ziehung statt, für die man in  Spanien, Frankreich und Großbritannien Tipps abgeben konnte. Im Laufe des Jahres 2004 kamen dann noch  Österreich, Belgien, Irland, Liechtenstein, Luxemburg, Portugal und die Schweiz hinzu.

Die Spielformel lautet „5 aus 50 plus 2 aus 9“2 und ein Tipp kostet 2 Euro. Die Einsätze aus allen Ländern  gelangen in einen gemeinsamen Pool, und es gibt jeden Freitag eine einzige Ziehung für alle beteiligten  Länder. Durch verschiedene Faktoren (die niedrige Gewinnwahrscheinlichkeit für „7 Richtige“, die große Anzahl  Mitspieler, den relativ hohen Spieleinsatz sowie die Art der Aufteilung auf die Gewinnklassen) entstehen schnell  sehr hohe Jackpots: Garantiert werden als Mindest-Jackpot 10 Millionen Euro (der dennoch in der Regel schon von  Anfang an auf 15 Millionen aufgestockt wird); am 30. Juli 2005 gewann die Irin Dolores McNamara die  Rekordsumme von gut 115,4 Millionen Euro. Am 3. Februar 2006 teilten sich drei Gewinner den Rekord-Jackpot von  183 Millionen Euro, nach dem der 1. Rang 11 Wochen lang nicht besetzt war. Zwei Franzosen und ein Portugiese  erhielten je 61.191.026 Euro. Um den Jackpot nicht noch weiter ansteigen zu lassen, trat am 10. Februar 2006  eine neue Regel in Kraft, die den Jackpot in der zwölften Spielwoche auf den nächsten besetzten Rang aufteilt.  Dies geschah erstmals am 17. November 2006: Nachdem sich rund 180 Millionen Euro im Jackpot angesammelt  hatten, wurde dieser unter den Gewinnern des zweiten Ranges verteilt (es gab daher 20 Champion von je 9,6  Millionen Euro). Am 12. August 2007 gelang es Angela Kelly den Jackpot von insgesamt 52,3 Millionen Euro (35,4  Millionen Pfund) und somit den höchsten Lottogewinn aller Zeiten in Großbritannien zu gewinnen.

Alles in allem ist das Konzept von EuroMillionen vergleichbar mit dem deutschen „6 aus 49 plus Superzahl“  sowie insbesondere den US-amerikanischen Mehr-Staaten-Lotterien Powerball und Mega Millions: Der Trend geht  offenbar zu immer niedrigeren Gewinnchancen auf immer höhere Jackpots, und zur selben Zeit zu vergleichsweise  niedrigen Gewinnen in den weiteren Kategorien. Weiterhin die niedrigste Gewinnchance auf den Hauptpreis  besteht jedoch beim italienischen Super Enalotto mit seinem 6-aus-90-Prinzip (siehe unten).